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Dipl.-Kfm.
Christian Servos

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Damit Ihre Rechnung aufgeht

Steuern + Rechnungswesen


Steuern

Schon vor der Gründung sollte man sich über die Rechtsform des Unternehmens Gedanken machen. Denn von der Rechtsform hängen die Steuern ab.

Personengesellschaften: Einkommenssteuer, Gewerbesteuer, Vor- und Umsatzsteuer
Kapitalgesellschaften: Körperschaftssteuer, Vor- und Umsatzsteuer
Freiberufler: Einkommenssteuer, Vor- und Umsatzsteuer

Für Mitarbeiter fallen keine zusätzlichen Steuern an, aber es ergeben sich Pflichten: Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer müssen bei der Lohnzahlung einbehalten und an das Finanzamt abgeführt werden.       

Rechnungswesen

Ein unbeliebtes Thema bei vielen Gründern: das Rechnungswesen. Aber auch ohne allumfassendes Wissen in diesem Bereich kann man tätig werden. Oftmals lohnt es sich, wenn man sich an dieses komplexe Thema annähert und nicht alles sofort dem Steuerberater übergibt. Dann kann man Investoren mit seinem Wissen beeindrucken – ohne ein Steuerprofi zu sein! Es geht nicht darum alles selbst zu machen, sondern ein Verständnis für die Vorgänge des Rechnungswesens zu entwickeln und Einfluss auf diese zu nehmen.  

Denn: Buchführung ist nicht nur eine Dokumentation der Geschäftsvorgänge, sondern auch eine Möglichkeit zur Kontrolle und Steuerung des Unternehmens.   

Fakturierung

Die Rechnungserstellung bezeichnet man auch als Fakturierung. Rechnungen sind die Basis für die Erfassung der Geschäftsvorgänge durch die Buchhaltung. Entweder können Rechnungen vor einem Geschäft erstellt werden (Vorfakturierung) oder nachher (Nachfakturierung). Eine Rechnung muss immer den strengen Formvorschriften des Handels- und Steuerrechts folgen. Angaben, die auf einer Faktur zwingend nötig sind:

• Ersteller und Empfänger der Rechnung (jeweils mit Name und Anschrift)
• Rechnungs- und Leistungsdatum (oder Lieferdatum) und Rechnungsnummer (fortlaufend) • Auflistung aller gelieferten Waren  bzw. Dienstleistungen und deren Nettopreise, ggf. Umsatzsteuerbetrag
• Bruttobetrag und Zahlungsbedingungen
• Steuernummer des liefernden Unternehmens  

Belege

Um kein Geld zu verschenken, sollte man als Gründer eines von Anfang an tun: Belege sammeln. Auch Quittungen aus der Zeit vor der Gründung gelten beim Finanzamt, und zwar als Vorlaufkosten. Bei der Steuererklärung  können die Kosten dann abgesetzt werden. Folgende Ausgaben können geltend gemacht werden: Kommunikations- und Reisekosten, Versandkosten, Büroausstattung, Werbung, Weiterbildung, Fachliteratur, Beratungskosten und Reparaturkosten des Betriebs usw.